Kraniosakrale Therapie

Grundlage der kraniosakralen Therapie ist die Erkenntnis, dass die Schädelnähte durch Membranen beweglich miteinander verbunden sind. Die Bewegungen enstehen durch den Fluss des Liquors, der Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, der einen vom Atem-oder Herzrhytmus unabhängigen Rhytmus erzeugt (primär respiratorischer Atemrhytmus).

Von dieser feinen, kaum warnehmbaren Pumpbewegung werden Körperzellen rhytmisch drainiert, beeinflussen die Zellatmung und das Atemzentrum im Gehirn. Über extrazelluläre Flüssigkeiten werden diese Rhytmen auf den ganzen Körper übertragen. Das kraniosakrale System steht in enger Beziehung zum Nervensystem, zum endokrinen und zum Immunsystem.

Durch gezielte manuelle Techniken können Störungen erkannt und behandelt werden.